An der äußersten Spitze von Ortigia, wo der Porto Grande auf das offene Meer trifft, ließ Friedrich II. von Schwaben zwischen 1232 und 1240 dieses Meisterwerk der schwäbischen Militärarchitektur errichten: ein perfektes Quadrat mit 51 Metern Seitenlänge und vier zylindrischen Ecktürmen. Der Name stammt von dem byzantinischen General Georg Maniakes, der 1038 die Stadt kurzzeitig von den Arabern zurückeroberte. Der Eingang ist mit farbigem Marmor geschmückt; im Inneren befindet sich der große Säulensaal mit Kreuzgewölben auf Säulen. Es war königliche Residenz, Gefängnis der aragonesischen Königinnen und spanische Festung. Von den Bastionen aus hat man einen Blick über die gesamte Küstenlinie von Ortigia: Bei Sonnenuntergang ist es spektakulär.
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